Mit Licht und Staub

© Foto | Gernot Walter

Alle sind sich sicher: Generative Verfahren wie 3-D-Druck und Laserauftragschweißen sind die Zukunft der Produktion. Wir haben nachgeschaut, wie es um diese Zukunft in der Gegenwart steht.

US-Präsident Barack Obama verspricht es: „3-D-Drucken birgt das Potenzial, unsere Art zu fertigen komplett zu revolutionieren.“ Die Medien quellen über vor Träumen von 3-D-Druckern und dezentraler oder On-Demand-Produktion und in New York eröffnete letztes Jahr ein Geschäft für 3-D-Drucker für den Heimgebrauch. Um solche Geräte, die zu Hause Yoda-Figuren „drucken“, soll es hier aber nicht gehen.

Es geht um den realen Kern dessen, was Obama da versprochen hat: die generative Fertigung industrieller Metallbauteile — seien es voll einsatzbereite Prototypen oder Werkstücke in Klein- und Großserie. Denn auch hier herrscht Aufbruchsstimmung.

Prof. Reinhart Poprawe, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik in Aachen, verspricht: „Ingenieure können nahezu frei von Fertigungsrestriktionen Produkte entwickeln und werden dabei im Wesentlichen nur durch ihre eigene Vorstellungskraft begrenzt.“

Dr. Terry Wohlers, Herausgeber des jährlichen Wohlers Reports über generative Verfahren in der Industrie, drückt es ökonomiesprachlicher aus: „Eine wachsende Zahl industrieller Branchen und geografischer Regionen nimmt generative Verfahren an. Das wirkt sich jetzt schon immens auf Formgebung und Fertigung aus. Weitere Auswirkungen für die Zukunft sind absehbar.“

Lesen Sie hier, wie Licht und Staub die Produktion von morgen verändern werden.

Generative Verfahren für die Fertigung

Zwei Verfahren: SLM und LMD

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Selektives Laserschmelzen (SLM) lässt das Bauteil im Pulverbett wachsen, generatives Laserauftragschweißen (LMD) bringt das Pulver in das Laser-Schmelzbad. Hier erfahren Sie, wo beide Verfahren gerade stehen.


LMD bei Lufthansa und BMW

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